Fiderepassberglauf

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Am Vormittag des 23. Juni fiel mir plötzlich ein, dass heute ja der Fiderepassberglauf vom DAV Sektion Oberstdorf ist und ich mit Alwin lose ausgemacht habe, dass wir da mitlaufen. Also habe ich ihn kurzerhand angerufen und ja, er war schon angemeldet. Also erst mal besprechen, ob das für die Familie o.k. ist und den Lauf als Trainingslauf sehen. In der Ausschreibung stand ja dann auch, dass das ein Hobbylauf sein soll. Also fuhr ich kurz vor 17 Uhr in die „Zuugdaiffe“ (Bergheim Moser), damit ich mich noch rechtzeitig nachmelden konnte. Auf dem Weg traf ich dann schon Alwin und Simone. Im Startbereich war es noch relativ ruhig und so sollte es auch bleiben. Etwas Small Talk mit ein paar bekannten Gesichtern und dann ging es mit Alwin zum Einlaufen.

Um 18 Uhr sollte der Startschuss sein, dann kam aber der Anruf von der Fiderepasshütte, dass es oben gewittert und der Start um eine Viertelstunde verschoben wird. Für Alwin alles andere als günstig, denn er sollte als Feuerwehrkommandant natürlich bei der Kreisübung um 20 Uhr wieder im Tal sein. Er entschied sich bis zur Fluchtalpe mitzulaufen. Um 18:15 Uhr dann der Start. Das Tempo war gleich hoch und mir eigentlich zu hoch, dennoch hing ich mich in den Windschatten von meiner früheren Schulkollegin Nadja. Zwischendurch fragte ich mich, ob das wohl gutgehen soll und was ich da überhaupt mache? Bei der Fluchtalpe stieg Alwin aus und ich blieb weiter im Windschatten von Nadja um noch ein wenig Kraft zu sparen. Dann begann es kräftig zu regnen und blöderweise auch zu gewittern. Ich zählte die Sekunden um im Auge zu behalten wie weit das Gewitter weg war. Sollte es näher kommen, würde ich gleich einmal umkehren. Zum Glück wurde das Wetter wieder besser.

Im Laufe der Zeit ging es mir dann doch ganz gut, auch wenn wir inzwischen mehr oder weniger alles im Gehen absolvierten. Ungefähr bei der Hälfte übernahm ich dann bis zum Ziel die Führungsarbeit und wir liefen nach ca. 1 Stunde und 1 Minute bei der Fiderepasshütte ein. Kurz umgezogen und dann gemütlich zu den anderen Läufern gehockt. Es war ziemlich viel Betrieb auf der Hütte. Die Siegerehrung bzw. die Zeitnehmung war ziemlich chaotisch, weil von einigen Läufern keine Zeit bekannt war. Daher kann ich auch keine Ergebnisse liefern. Irgendwie schien es aber niemand etwas auszumachen und wir hatten es recht gemütlich in der Hütte. Irgendwann brach dann ein ganzer Trupp auf, um gemeinsam wieder ins Tal zu gelangen.

Fazit: Ein richtig netter Lauf mit einem schönem Abschluss auf der Hütte. Obwohl ich in der letzten Zeit das Gefühl hatte, dass läuferisch überhaupt nichts vorwärts geht, scheint die Kondition aber doch nicht ganz so schlecht zu sein. Ein paar Kilo weniger wären am Berg aber natürlich schon sehr hilfreich …

 

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