Österreich läuft – Vorarlberg läuft

Trotz meiner Blinddarmoperation (meine erste Operation überhaupt) am 31.3.2020 und Bauherr (mittendrin), habe ich mich zu diesem virtuellen Lauf für 10 km angemeldet. So ein bisschen als Motivation zum Laufen und um zu zeigen, dass wir auch im Kleinwalsertal ein Teil von Vorarlberg bzw. Österreich sind. Wirklich zum Laufen gekommen bin ich nicht, aber mir ging es ja auch nicht um eine Wettkampfzeit bzw. eine Platzierung, sondern um das „Dabeisein“.

Ausgewählt habe ich meine frühere „schnelle Einheitrunde“, 10 km an der Breitach und ins Gemstel. Der Nachteil natürlich, dass doch einige Höhenmeter (257 m Anstieg) zurückzulegen sind. Es hat Spaß gemacht, auch wenn es am Ende schon ein bisschen weh tat. Von schneller Einheit war ich dann auch ein ganzes Stück entfernt, aber das Ziel, die Strecke unter einer Stunde zu laufen habe ich geschafft. Mit einer Zeit von 58 Minuten 53 Sekunden wurde ich beim 10 km Lauf bei den Männern 339. von insgesamt 439.

Blog des Walser Museums

In der schwierigen Zeit der „Corona-Krise“ (heute leider mit dem ersten bestätigten Fall im Kleinwalsertal), ist es gut, auch mal etwas anderes zu lesen.

Auf dem Blog des Walser Museums in Riezlern, gibt es immer wieder einmal etwas „Interessantes“ zur Geschichte des Tales zu lesen, oder alte Bilder anzusehen.

https://museumguckloch.wordpress.com/blog/

Ein „deutsches Monaco?“

Die Selbstständigkeitsbestrebungen der Gemeinde Mittelberg im Jahr 1922

Unter diesem Titel ist gerade das Heft Nr. 5 der Kleinwalsertaler Schriftenreihe herausgekommen.

Am 3. Dezember 2019, um 17 Uhr wird im Sitzungssaal der Gemeinde Mittelberg, Riezlern, Walserstraße 52, das neueste Heft vorgestellt. Dieses Mal konnte die äußerst interessante Seminararbeit von Lukas Herr gedruckt werden. Herzliche Einladung!

Das Heft wird bei der Vorstellung und danach im Bürgerservice der Gemeinde Mittelberg um 7 Euro erhältlich sein.

Tschuggalooch oder Schuggalooch

Vor kurzem besuchte die Volksschule Riezlern bei ihrem Wandertag das Tschugga- oder Schuggaloch und ich bekam als „Hausaufgabe“ etwas über die geheimnisvolle Höhle im Gemstel zu schreiben. Ich denke dass das nicht nur für die Volksschüler interessant ist. Hier meine erledigte „Hausaufgabe“:

Die kleine Höhle befindet sich im Gemstel, im Bereich der Alpe Hintergemstel. Vor über 100 Jahren gab es sogar zwei solcher Höhlen. Der Überlieferung nach sollen sie während dem sogenannten Schwedenkrieg oder genauer gesagt dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) hergestellt worden sein. Es wird gesagt, dass die Höhlen vor allem zum Schutz der Bevölkerung von Bödmen während Kriegszeiten gedient habe. Es wird aber auch davon berichtet, dass in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kirchenschätze von Mittelberg dort versteckt worden sind.

Auch die Herkunft des Namens lässt sich erklären. Das Wort Tschugga haben die Walser im Mittelalter aus dem Wallis mitgebracht. Eigentlich kommt es aus dem französischen. Im Wallis gibt es auch französisch sprechende Menschen und zu deren Dialekt sagt man frankoprovenzial. So kam das Wort zu den deutschsprechenden Wallisern und die haben es wieder in die Walser Orte mitgebracht. Das Wort selber hat zwei Bedeutungen: 1. Felsblock oder Felskopf, 2. leicht überhängender Fels. In vielen Walser Gemeinden, vor allem in der Schweiz, gibt es den Flurnamen „Tschugga“. Allein in der Gemeinde Triesenberg in Liechtenstein gibt es heute noch vier Orte die „Tschugga“ heißen.

Ihr habt ja das „Tschuggalooch“ gefunden und dann ist leicht zu erkennen, dass der Name für den Ort passt. Früher sagte man nämlich zu dem ganzen Fels der sich bei der Höhle befindet „Tschugga“ und darüber war das „Tschuggamahd“, also eine Wiese die man früher gemäht hat. Als die Walser in das Kleinwalsertal kamen, haben sie die Bedeutung des Wortes noch verstanden. Irgendwann wurde aber vergessen, was das wirklich heißt. Da früher der Familienname Schugg im Tal weit verbreitet war, dachten viele Menschen, dass die Höhle etwas mit diesen Menschen zu tun hat. Darum sagen heute viele auch Schuggaloch.

Geschrieben am 16. Oktober 2019 von Stefan Heim für die Volksschule Riezlern

Einmarsch der Schweden in Kreuznach – in der kolorierten Version einer historischen Darstellung. Foto: Dextwin (CC3.0)/Wikimedia

Lichtschatten – Schattenlicht

Manchmal gibt es Tage, da hat man das Gefühl dass man nur Baustellen produziert. Manche Sachen funktionieren einfach nicht so wie man sie sich vorstellt und andere Sachen die man vor Jahren gut gemeint hat, holen einen irgendwie ein. Wie heißt es so schön – Wo Licht ist, ist auch Schatten – aber zum Glück auch – Wo Schatten ist, ist auch Licht.

Schon lange überlege ich mir, ob ich nicht den Blog und meine Homepage vom Netz nehmen soll. Bei zwei Posts im Jahr ist es ja nicht wirklich sinnvoll eine Homepage zu betreiben. Das gleiche gilt auch für Facebook und Instagram. Irgendwie bringe ich es dann doch nicht übers Herz, diesen Schritt zu vollziehen … ein wenig Selbstdarstellung muss wohl sein …

Widdersteinlauf anno dazumal …

Alwin und ich habe beim letzten Widdersteintrail die gut ausgerüsteten Trailläufer bewundert und uns an die Anfangszeitn des Widdersteinlaufs erinnert. Hier ein Bild von uns beiden vom 1. Widdersteinlauf im Jahr 2001 beim Aufstieg zur Obergemstelhütte. Man beachte vor allem die Bekleidung. Mit unseren Zeiten von 1:36:40 (Alwin) und 1:39:52 (ich) wären wir auch heute gar nicht so schlecht dabei …

Hier geht es zum Bericht